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Alle Artikel von Kai

Neuigkeiten – Juli 2017

Besuch von Frank beim Projekt in Tansania und Hausübergabe an die Familie Kisanga

Hausübergabe an die Familie Kisanga

Frank Raabs weilte wieder vom 29. Juni bis zum 06. Juli 2017 in Tansania. So kurz, nachdem Baraka Mshana erst am Vortag wieder in seiner Heimat angekommen war. Jeder wird sich die Frage stellen: nur eine Woche, lohnt sich das überhaupt? Frank gibt in seinem kurzen Reisebericht darauf Antwort.

Uns freut es besonders, dass Frank, Martin und Annette bei der Hausübergabe an die Familie Kisanga dabei sein konnten. Wie Frank in seinem Reisebericht schreibt, war das eine sehr emotionale Begegnung mit der Familie. Es ist schon beeindruckend, was wir gemeinsam in relativ kurzer Zeit, seit November 2016, in nur 7 Monaten Bauzeit geschafft haben.

Siehe Eckis Blog zum Hausneubau und Franks Reisebericht (PDF).

Euer Ecki

Sport mit vielen Facetten – Drachenboot-Regatta am 08. Juli 2017 mit Nambala-Help-Team am Start

Team Nambala-Help

Wir sind Sport- und Fan-begeisterte Freunde und Freundinnen, die sich auch für gute Zwecke engagieren. So initiierte Gildis Behrendt und ich das „nambala-help – Drachenboot – Team – Cottbus“. Unser Team wurde auch von Studenten aus Tansania, Maximilian Chami und Freunde, die an der BTU Cottbus studieren unterstützt. Neue Freundschaften sind dabei entstanden.
Nach einigen gemeinsamen Trainigseinheiten, bei denen Jung und Alt gemeinsam mit sehr viel Spaß im Boot saß, hatten wir unseren ersten „Wasserauftritt“ bei der Drachenboot Regatta in Cottbus am 08. Juli 2017. Wir starteten in der Kategorie „Firmen Cap. 20er“ mit Standardboot auf der 200 m Strecke.

Unser Outfit passt!

Es waren über 30 Teams am Start. In unserer Kategorie belegten wir den 13. Platz.
Die Begeisterung aller Teilnehmer und Besucher der Regatta für das nambala-help.de Projekt war/ist sehr groß. So nahmen wir die Veranstaltung zum Anlass, eine nambala-help.de-Spendenaktion hier in unserem Umfeld zu starten. Die Aktion läuft noch und lässt Gutes erahnen. Wir informieren euch über den Erlös.

Für 2018 ist unser „nambala-help.de Drachenboot Team Cottbus“ bereits zur Regatta in Cottbus und weiteren Drachenboot-Veranstaltungen vorgemerkt bzw. schon gemeldet.

Mehr Fotos gibt es hier zu sehen (PDF) und auch ein kurzes Video wurde erstellt.

Euer Dieter Lickefett

Neuigkeiten – Juni 2017

Saskia aus Dresden unterstützt unser Projekt für 3 Monate in Tansania

Saskia (25) ist Mitglied der Naturfreundejugend Sachsen und hatte Anfang des Jahres den Wunsch geäußert, unser Hilfsprojekt vor Ort kennen zu lernen und sich aktiv einzubringen.  Als ausgebildete Logopädin und studierte Bildungswissenschaftlerin hat Saskia ein umfassendes Wissen und kann ihr Know-how dort zur Anwendung bringen. Gesagt und getan – seit dem 11. April 2017 ist Saskia nun in Nambala und Umgebung unterwegs. Baraka Mshana und Gudila Tarimo werden durch Saskia tatkräftig unterstützt, davon sind wir voll überzeugt.

Sie berichtet regelmäßig in ihrem Blog Saskia in Nambala, der aktuelle Bericht geht bis zum 4. Juni 2017.

Unsere tansanischen Freunde besuchen Deutschland vom 28.5.-28.6.2017

„Sie sind da!“ so und ähnlich haben wir unserer Freude am vergangenen Sonntag kund getan. Baraka Mshana und seinen Mitstreiter von FRI-SUCODE können wir wieder in Deutschland begrüßen!
Baraka Mshana, Gudila Tarimo Sia Lyatuu und Naka Mshana sind am Sonntag, 28.5. in Frankfurt/Main gelandet. Sie wurden herzlich von Regine Zimmerer und ihren Freunden empfangen. Ein umfangreiches Besuchsprogramm haben wir vorbereitet. An der Vorbereitung und Durchführung des Programms haben viele Unterstützer mitgewirkt. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!
Während ihres Aufenthalts gibt reichlich die Möglichkeit, mit unseren tansanischen Freunden zusammen zu treffen und viel Interessantes zu erfahren. Wir werden über den Verlauf der Reise in einem Blog berichten.

Weitere Aktivitäten haben unser Hilfsprojekt in der letzten Zeit geprägt und unseren Spenden-Topf weiter wachsen lassen:

Besuch im soziokulturellen Zentrum Querbeet in Chemnitz

Auf dem Weg zum 45. GutsMuths-Rennsteiglauf im Thüringer Wald war Eckard Krause am 18. Mai wieder zu Gast beim soziokulturellen Zentrum Querbeet in Chemnitz. Seit 2007 und mittlerweile zum 11. Mal  berichtete Eckard über seine Reisen nach Tansania und dem Hilfsprojekt. Erleichtert zeigten sich alle Zuhörer, dass es ihrem Patenkind, dem kleinen Mädchen Thamali Mbile (10 Jahre) gut geht und sich das Mädchen im Schulinternat in Usa River überaus positiv entwickelt. Die komplizierten familiären Bedingungen von Thamali, besonders wenn sie sich während der Ferien in der Obhut der Familie befindet, verlangen aber unsere ganze Aufmerksamkeit. Alle Teilnehmer waren sich einig: die 2 Stunden waren viel zu schnell vergangen.

Treffen mit Lehrerkollegium der Bauhausschule Cottbus

Am 8. Mai haben Eckard Krause, Dieter Lickefett und Gildis Behrendt vor dem Lehrerkollegium der Bauhausschule Cottbus das Hilfsprojekt „Hilfe für Nambala“ vorgestellt. Es gibt ein erstes positives Feedback. Wir bleiben dran und informieren über die mögliche Form einer Unterstützung durch die Bauhausschule Cottbus.

5. Sponsoren-Lauf „Laufen für Nambala“

Am 28.04.2017 liefen die Schüler der Adolph Diesterweg-Oberschule in Hennigsdorf bereits zum 5. Mal für den weiteren Ausbau der Grundschule in Nambala (Tansania). In 1766 Runden 706,4 km erliefen die Schüler stolze 1673,90 Euro. Dies ist der bisher höchste erlaufene Geldbetrag.
Während die Hälfte des Geldes für dem Förderverein und interessanten schulischen Projekten zur Verfügung gestellt wird, kommt die andere Hälfte unserem Hilfsprojekt zu Gute.
Vielen Dank an die große sportliche Leistung und an die vielen Sponsoren der Oberschule, die den hohen Geldbetrag ermöglichten.

Euer Eckard

Neuigkeiten – Mai 2017

Saskia

Saskia aus Dresden weilt für 3 Monate in Tansania

Saskia ist Mitglied der Naturfreundejugend Sachsen und hatte Anfang des Jahres den Wunsch geäußert, unser Hilfsprojekt vor Ort kennen zu lernen und sich aktiv einzubringen.  Als ausgebildete Logopädin und studierte Bildungswissenschaftlerin hat Saskia ein umfassendes Wissen und kann ihr „know-how“ dort zur Anwendung bringen. Gesagt und  getan – seit dem 11. April 2017 ist Saskia nun in Nambala und Umgebung unterwegs. Baraka Mshana und Gudila Tarimo werden durch Saskia tatkräftig unterstützt, davon sind wir voll überzeugt. Wir sind schon gespannt auf ihre Erlebnisse und Erfahrungen. Sie wird regelmäßig in ihrem Blog Saskia in Nambala berichten und die ersten Berichte können schon gelesen werden.

Tätigkeitsbericht FRISUCODE Februar – März 2017

Baraka hat uns einen umfangreichen Bericht übermittelt. Das Hauptaugenmerk seiner Tätigkeit im Berichtszeitraum war auf den Besuch der Familien und der Schulen gerichtet. Das umfasste auch die weitere Bezahlung der Schulgebühren an die jeweiligen Schulträger. Im Berichtszeitraum für 33 unserer Schüler und Studenten sowie die Übergabe neuer Schuluniformen und von Schulmaterial.  Bei Hausbesuchen wurden Familienangehörige daran erinnert, auf den regelmäßigen Schulbesuch der Kinder zu achten und selbst immer an den Schulmeetings teilzunehmen. Über die Jahre hat die zielgerichtete und kontinuierliche Förderung unserer Waisen weitere Früchte getragen.

Hausneubau für die Familie Kisanga

3 Studenten – Saufa Juma, Jane Agustino und Raheli Akioo –  werden ihr Lehrer-Studium abschließen.  Weitere 6 Studenten, die mittlerweile an weiterführenden Schulen lernen, werden im Bericht besonders hervorgehoben. Sie sind Vorbilder für die anderen Schüler und Studenten.
Das Coaching der Schulclubs an den Grundschulen Nambala  und Nganana stand ebenso im Fokus, wie auch die Gründung eines Schulclubs an der Sekundarschule Kikwe. Die Schüler an der Grundschule Nambala haben den Schulgarten für die Pflanzung mit Gemüse vorbereitet und damit rechtzeitig vor der Regenzeit hergerichtet.
Der Hausneubau für die Familie Kisanga zeigt die gewünschten Fortschritte und  der Rohbau steht. Das Dach wurde noch rechtzeitig vor der Regenzeit fertig.  Es ist geplant, das Haus an die Familie Anfang Juli bezugsfertig zu übergeben.

FRI-SUCODE.Taetigkeitsbericht Feb-Maerz 2017
FRI-SUCODE.Report for February – March 2017

„Eine Sozialarbeiterstelle für Baraka“ – SPENDENAUFRUF 2017

Ein Jahr ist es ungefähr her, dass wir gebeten haben, die Arbeit von Baraka Mshana und seinen Mitstreiterinnen Gudila Tarimo und Petronila Lyatuu zu unterstützen. Gemeinsam ist es uns gelungen, eine Sozialarbeiterstelle für Baraka mit Spenden in Höhe von 11.000 EUR für das erste Jahr zu finanzieren.  Am 06. März 2017 haben wir einen 2. Spendenaufruf als Serienbrief an fast 100 Unterstützer versendet. An Spenden dafür sind inzwischen wieder nahezu 5.000 EUR eingegangen. Dafür möchten wir ausdrücklich danken!
Wir sind sehr zuversichtlich, dass es uns auch wieder 2017 gelingen wird, die erforderliche Summe aufzubringen. Jede Spende, zweckgebunden für die Sozialarbeiterstelle, ist auch weiterhin sehr willkommen!

Wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, lesen Sie bitte unseren Spendenaufruf dazu.

Familie Ullrich

Familie Ullrich (Löchgau/Baden-Württemberg) engagiert sich für „Nambala-help“

An dieser Stelle gilt unser besonderer Dank an Karla und Frank Ulrich aus Löchgau. Seit 2009, nach ihrem ersten Besuch in Tansania, zählen Karla und Frank zu unseren langjährigen Unterstützern. Sie organisieren seit Jahren u. a. auch Vorträge zu ihren weltweiten Reisen. Der Erlös kommt unserem Hilfsprojekt zugute. Auf zwei Veranstaltungen im Februar diesen Jahres haben die Zuhörer insgesamt 710 €  gespendet!

16. Drachenboot Regatta Cottbus

Das „Nambala-Team“ ruft auf zum Drachenbootrennen am 09/10.07.2017 auf dem Stausee und zur 16. Drachenbootregatta 2017 am 08.07.2017 in Cottbus auf der Spree.

Hallo Ihr Lieben,

Drachenbootregatta Cottbus

das „Nambala-Team“ hat sich formiert!
Ich bin Teamorganisator des „Nambala-Teams“ des Drachenbootrennen auf dem Stausee und der 16. Drachenbootregatta in Cottbus.
Wir sind sport- und funbegeisterte Freunde/innen, die das Nambala-Projekt in Tansania, am Fuße des Kilimandscharo unterstützen. Unseren ersten „Wasserauftritt“ werden wir bei der 16. Drachenbootregatta am 08.07.2017 in Cottbus haben. Starten werden wir voraussichtlich in der Kategorie Sport Cap. 20er Standartboot, auf der 200 m Strecke. Ich suche für unser Fun/Unterstützer-Boot weitere Teilnehmer/innen. Speziell Ihr Mädels seid besonders angesprochen. Habt mit uns Fun für einen guten Zweck, beim Paddeln und diesem geilen Event. Meldet euch bei mir unter 0174 66 7 88 10 oder ed.al1501202450abman1501202450@maet1501202450-alab1501202450man1501202450 wenn Ihr mehr über Teilnahmebedingungen, Training usw. erfahren möchtet. Ich freue mich auf euer Feedback und eine tolle Unterstützung!

Mit sportlichen Grüßen
Dieter

Meine Zeit in Nambala – Reisebericht von Saskia

Alinde, ihre Mutter und ich

Seit knapp zwei Wochen bin ich nun in Tansania und habe schon die schönen, aber auch die erschreckend armen Seiten des Landes zu sehen bekommen. Tamari (Barakas Frau), Gudila (Sozialarbeiterin und Kollegin Barakas), ihr Ehemann und Nehemia (Cousin Barakas) haben mich am Flughafen abgeholt und mir in den folgenden Tagen die Gegend gezeigt und ihre Arbeit näher gebracht. Ich bin  die nächsten drei Monate bei Anna und Patrick Mshana untergebracht. Wer diese Familie kennt, weiß um ihre unwahrscheinliche Gastfreundschaft. Generell sind die meisten Menschen hier sehr gastfreundlich. Da macht es auch nichts aus, wenn man zum Osteressen unbekannter Verwandter  oder zur Taufe noch unbekannterer Kinder eingeladen wird.

Da ich während der Osterferien gekommen bin, wird sich meine Arbeit auf Ende April verschieben. Baraka und Nehemia haben mit mir in den letzten Tagen die Familien der Kinder besucht, die durch ihre Arbeit und mithilfe der Naturfreund/inn/e/n unterstützt werden. Wir besuchten unter anderem die Familie Gisanga. Da gerade Regenzeit herrscht, war  der Weg zu ihrem Haus etwas abenteuerlich. Man fährt zunächst mit dem Motorradtaxi (Boda Boda) eine vom Regen aufgeweichte „Straße“ entlang, läuft kilometerweit durch Maisfelder, durchquert einen Fluss, bis in den unendlichen Weiten das Grundstück der Familie Kisanga erscheint. Durch Spendengelder konnte der Familie ein neues Haus gebaut werden. Noch befindet sich das Haus sehr im Rohbau. Ich hoffe aber, dass sie sehr bald dort einziehen können.  Jorna, der Sohn der Familie, ist durch seine körperliche Behinderung stark eingeschränkt. Die raue Umgebung seiner Heimat ist wohl alles andere als „barrierefrei“, jedoch hat er Mittel und Wege gefunden, sich dieser anzupassen.

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Reisebericht von Regine Zimmerer vom Februar 2017

Mädchenwohnheim

Im Februar habe ich meine tansanischen Freunde und das Projekt mal wieder besucht. Während meiner Besuche bei verschiedenen Schulen, der neuen Mikrofinanzgruppe, und dem Mädchenwohnheim bin ich vielen engagierten, mit dem Projekt verbundenen Menschen begegnet.

Das kooperative Miteinander war überall zu spüren. Letztes Jahr haben meine Freunde und ich bei unserem Besuch das Geld zur Gründung der zweiten Mikrofinanzgruppe als Spende übergeben. Jetzt konnte ich mich davon überzeugen, dass die Gruppe sehr aktiv ist. Ich konnte an einem der regelmäßigen Treffen teilnehmen und mich dank Tamaris Übersetzung auch mit den Gruppenmitgliedern austauschen. Mit Gudila habe ich das Mädchenwohnheim besucht und ein Gespräch in Sachen Hygiene und Aufklärung miterlebt. Die Mädchen haben mir stolz das Haus gezeigt. Es sieht komplett ordentlich, sauber zum Wohlfühlen aus.

Nachhaltige Nutzung!

Baraka ist dabei, alle Patenkinder in ihren Schulen zu besuchen und die zu verteilenden Gelder zu überbringen. Gleichzeitig werden Infogespräche mit den Kindern und den Lehrern geführt. Schüler, die nicht zur Schule gehen, werden zu Hause besucht, um den Grund des Fernbleibens zu erfahren.
Gelingt es nicht, den Schulbesuch wieder in Gang zu bringen, läuft die Förderung aus. Wie bei uns gibt es auch in Tansania schulmüde Kids oder Jugendliche, die lieber Geld verdienen wollen, als weiter zur Schule zu gehen. Die Gespräche, die Baraka mit den Schülern, den Verwanden, den Schulen und den Honoratioren der Wohnorte deshalb führt, sind mitunter sehr anstrengend, oft mit weiten Wegen verbunden und deshalb ziemlich zeitaufwändig. Ich habe mich gefragt, wie er das alles in den letzten Jahren neben seinem Job geschafft hat.

Es war schön für mich, soviel Aktivität mitzuerleben. Jetzt freue ich mich auf den Besuch unserer tansanischen Freunde in zwei Monaten bei uns.

Eure Regine

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